Kostenlos · PDF · 23 Seiten · alle Annahmen offen
Aus 6 Prozent werden 13
Ab dem 1. Januar 2027 löst das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente ab. Du kannst darin in ETFs sparen, es gibt keine Garantiepflicht mehr, und der Staat legt bis zu 540 Euro im Jahr dazu. Was in fast keinem Artikel steht: Für Gutverdiener funktioniert das Ding nicht als Altersvorsorge. Als gefördertes Eigenkapital für die eigene Immobilie funktioniert es sehr gut.
- 15.599,95 €
- 150 €/Monat, 6 % p. a., 7 Jahre, normales Depot
- 20.279,93 €
- 195 €/Monat, also deine 150 € plus 45 € Zulage
- 13,32 % p. a.
- so viel müsste dein eigenes Depot abwerfen, um mit 150 € im Monat auf dieselbe Summe zu kommen
Der Markt macht in beiden Fällen sechs Prozent. Was sich verdoppelt, ist die Rendite auf dein Geld — weil ein Drittel des Kapitals nicht von dir stammt.
Was im Heft steht
- Wie die Zulage funktioniert und wer sie ab 2027 bekommt — erstmals auch Selbstständige und Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke
- Warum die Förderrendite sinkt, je länger du sparst
- Welche ETFs überhaupt zulässig sind und warum fast alle Ratgeber die falsche Risikokennzahl nennen
- Der Weg über die Wohnförderung: Zulagen mitnehmen, nach sieben Jahren fürs Eigenheim entnehmen
- Die Steuer, vollständig durchgerechnet — nach Steuer bleiben 10,1 % gegen 5,0 % im ETF-Depot
- Vier Punkte, an denen der Plan scheitert
Wenn du in ein bis drei Jahren kaufen willst, ist Zinssicherung wichtiger als Förderung. Dafür ist die Bausparrechnung der bessere Einstieg.
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Was danach passiert
- 01
Sofort: Bestätigungsmail mit Link. Ein Klick, dann liegt das Heft in deinem Postfach.
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Danach: Wenn du deine Nummer hinterlassen hast, rufe ich an — innerhalb weniger Werktage, und ich sage am Telefon in den ersten zwanzig Sekunden, worum es geht. Wenn es gerade nicht passt, legen wir auf. Kein zweiter Anruf, wenn du das sagst.
- 03
Im Gespräch: Wir gehen deinen Fall durch und klären, was dir unklar ist — Zulage, Laufzeit, Wohnförderung, Steuer. Am Ende hast du die bestmögliche Entscheidungsgrundlage. Auch dann, wenn sie heißt: lass es sein.